Integration

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1. Da Mennoniten meist einen separaten Lebensstil vorgezogen haben, - wie denkt man heute über die eigene Position in der nationalen Gesellschaft?
  • Die isolierte Lebensweise im Chaco, war zumindest teilweise von den geographischen Bedingungen aufgezwungen. Die Siedler sind zwar bestrebt, ihre kulturelle Eigenart, sowie ihre Sprache zu erhalten, suchen jedoch keine kategorische Absonderung von der nationalen Gesellschaft. Schon 1932 wurden die Lehrer nach Asunción geschickt um die spanische Sprache und Elemente der nationalen Kultur kennenzulernen. Die Schulen sind bilingual, Mischehen sind heute relativ häufig und in der Gesellschaft akzeptiert. Auch politisch gesehen, ist die Integration seit 1989 stark vorangeschritten, so dass man sich heute weitgehend auch an der Gestaltung der regionalen und nationalen Politik beteiligt. Natürlich findet man bei vielen Personen auch Vorbehalte gegen diesen Prozess. Es werden auch von der Glaubensüberzeugung her Bedenken angemeldet. Von einer allgemeinen konservativen Haltung, die den separaten Lebensstil gegenüber einer langsamen Integration vorzieht, kann man jedoch nicht sprechen.
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