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Federación de Cooperativas de Producción            

Die Federación de Cooperativas de Producción (Bund der Produktionsgenossenschaften) wurde im Jahr 1975 gegründet. Diese Organisation umfasst grundsätzlich alle Produktionskooperativen im Lande, die in der Landwirtschaft und Viehzucht tätig sind, unabhängig von Sprache, Kultur und ethnischem Hintergrund ihrer Mitglieder. Aber nicht alle Genossenschaften sind dieser Organisation beigetreten. Gegenwärtig hat FECOPROD 29 Mitglieder. Verwaltungsrat und Leitung werden, wie in allen Kooperativen, auf demokratische Art und Weise gewählt, wobei auf einen bestimmten Rotationsrhythmus geachtet wird, um die Kontinuität zu wahren.
Wirkungsbereiche von FECOPROD sind: die Interessen der Kooperativen vor Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen und dem Kongress zu vertreten, die Kooperativen intern in ihrer Entwicklung zu beraten und zu unterstützen, die Kooperativsidee im Land zu verbreiten und damit zur Kooperativisierung der verschiedenen Produktionsbereiche beizutragen.
FECOPROD hat sich im Laufe der Jahre zu einer anerkannten Institution in unserem Land entwickelt, die in einem gewissen Rahmen durchaus Einfluss nehmen kann. Die Kooperativen haben immerhin einen Anteil von 25 % an der Soja- und 55 % an der Weizenproduktion des Landes. Ihr Anteil an der industriell verarbeiteten Milch beträgt 82 % und an der Fleischproduktion 25 %. Am Sparvolumen in der Volkswirtschaft unseres Landes sind die Kooperativen mit 25 % beteiligt. Auch an den zwei Hauptexportprodukten unseres Landes, nämlich Soja und Fleisch, sind die Kooperativen stark beteiligt. Zusammen mit verschiedenen anderen sinnes- und tätigkeitsverwandten Gremien wird FECOPROD zunehmend auch von der Regierung um Stellungnahme und Mitarbeit gebeten. Auftrag und auch wahrgenommene Aufgabe von FECOPROD ist es, auch ohne Anfrage von Seiten der Regierung die Interessen der Kooperativen und Ihrer Mitglieder vor Regierungs- und sonstigen Instanzen und Gremien zu vertreten, auch dann, wenn sie der offiziellen Meinung widersprechen.
Heinrich N. Dyck

   
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