Lexikon der Mennoniten in Paraguay - Fernheimer Sportverein
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Fernheimer Sportverein

Der Fernheimer Sportverein (FSV) wurde 1965 in >Filadelfia, >Fernheim, gegründet, um den gesunden >Sport zu fördern und zu entwickeln. Eine Gruppe von Sportfreunden, u. a. Erich Siebert, Uwe Stahl, Hans Loewen und Uwe Penner, traf sich Anfang der 1960er Jahre, um dem Sport einen Impuls zu geben, indem man einen Verein gründete, der sich zu Beginn hauptsächlich mit dem Volleyball beschäftigte. Man hatte bisher auf dem Hof der Mennoniten Brüdergemeinde Volleyball gespielt, sah nun jedoch die Zeit gekommen, sich einen eigenen Platz zu verschaffen.
Wiederholt hatte die Gruppe Jugendlicher aus Filadelfia auch schon in >Neuland und >Menno Volleyball gespielt. Das erste Netz und den Lederball kauften sie sich selber, und wenn der Ball mitten im Spiel durch einen Stachel entzwei ging, dann wurde er in Windeseile repariert, um nach etwa 15 Minuten weiterspielen zu können. Außerdem fuhr man auch ein paarmal nach >Puerto Casado, um da als Damen und Herren Volleyball gegen Mannschaften aus dem Hafenstädtchen zu spielen. Das war in den Jahren 1965/66. Auch in Mcal. Estigarribia spielte man gegen lokale Mannschaften. Sogar der Staatspräsident Alfredo Stroessner war einmal Zuschauer eines solchen Spiels.
Fußball kam etwas später hinzu. Zuerst spielte man auf dem Zentralschulhof, danach auf dem Gelände des FSV. Einen großen Impuls bekamen Volleyball und Fußball durch den Sportlehrer Carlos Sparling aus Asunción, der 1968 in die >Kolonie kam.
Der FSV hat in den 1970er Jahren in der Liga Boquerón mitgespielt und war seit der Gründung des MENEFEPA-Vereins 1980 bei allen Turnieren dabei und hat sowohl im Fußball wie auch im Volleyball wiederholt Turniere gewonnen. Die wichtigsten Ziele sind die gesunde sportliche Betätigung der jungen Leute, die Förderung der Begegnung mit den Jugendlichen der anderen Sportvereine und der faire sportliche Wettkampf.
Uwe S. Friesen
L.H.: Mennoblatt 38 (1967) 13, Jugendblatt; (Schreiber unbekannt) Mennoblatt 38 (1967) 22, Jugendblatt.

   
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