Lexikon der Mennoniten in Paraguay - Gideons
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Gideons

Die Gideons bzw. der internationale Gideonsbund ist eine internationale, christliche Organisation von Berufstätigen, Geschäftsleuten und Unternehmern, die sich zum Ziel gesetzt haben, sich für eine möglichst weite Verbreitung der Bibel als dem Wort Gottes einzusetzen. Diese heute weltweite Organisation hatte einen bescheidenen Anfang im Jahre 1898 in den USA, als zwei Männer, die sich zufällig in einem Hotel in Wisconsin trafen, geistliche Gemeinschaft pflegten und sich einigten, gemeinsam die Verbreitung der Bibel in Angriff zu nehmen. Im folgenden Jahr kam ein Dritter hinzu und sie nannten ihr Unternehmen “Gideons”. Heute gibt es Gideons in mehr als 170 Ländern der Welt und sie verteilen selbst gedruckte Bibeln in 80 Sprachen. Weltweit gibt es rund 200.000 Gideons. Jährlich findet ein internationales Gideonstreffen statt.
Nach Paraguay kamen die Gideons im Jahre 1960. Der erste Mennonit in dieser Organisation ist Rudolf Loewen (ab 1975), Camera Service, Asunción. Später kamen mehr Mitglieder dazu. Die Gideons haben rund 90 Mitglieder in Paraguay, von denen 41 Mennoniten sind (2006). Die Mennoniten haben einen maßgebenden Anteil an der Arbeit der Gideons in Paraguay. Sie verteilen Bibeln, Neue Testamente und Bibelteile in den Schulen, Hospitälern, Hotels und unter dem Militär. Die Mitglieder der Organisation sind alle überzeugte evangelische Christen und ihr Ziel ist es, die christlichen Gemeinden in der wichtigen Aufgabe der Evangelisierung des Landes zu unterstützen. Deshalb informieren die jeweiligen Gideons ihre Gemeinden über ihre Aktivitäten und geben der Gemeinde Gelegenheit, die Arbeit finanziell zu unterstützen.
Gerhard Ratzlaff/Rudolf Loewen

   
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